Labor 1Rando Geschewski


Boormsaat grün
1998 / Öl, Kreide auf Papier / 70 x 100 cm
                
Jungfrauenschlachtfest
1998 / Öl, Kreide auf Papier / 70 x 100 cm
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Rando Geschewski   

  Einzelausstellungen
1990 »Zeichnungen und Objekte«, Opernwerkstatt Leipzig
1992 »Ölpapiere«, Kanzlei Skoruppa Leipzig »Perfect Office«, Leipzig
1993 »Stills« Bildschirmbilder, Galerie Strandkiste Rostock
1994 »Burgstudenten« mit C.Weihrauch, Halle
1995 »Wachsbilder«, Kunsthalle Rostock, »Abschied«, Gose Halle
1996  Galerie Mönchentor, Kunstverein Rostock
Rathaus Pankow, Berlin
1997 »Betonring«, Recknitz
»Villa Winscheid« Neue Arbeiten, Leipzig
1998  Deutsche Kreditbank Rostock, Dauerausstellung

  Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
1989 »Design-Dasein«, Galerie Theaterpassage Leipzig
1990 »Farbtöne«, Oper Leipzig
1991 »Burg Giebichenstein«, Designmuseum München
1992 »Zeichnungen«, Studentenwerk Göttingen 
»Wachszeichen«, Dresdner Bank Halle-Neustadt
1993  Verwaltungsgericht Halle
1994 »Vieh«, Galerie am Ratswall Bitterfeld
»Kunstschau Sachsen-Anhalt«, Halle
Commerzbank Halle
1995 »Bilderlandschaft«, Rathaus Lüneburg
»Burggrafik«, Galerie Marktschlößchen Halle
Kunstfachschule Kaposvar, Ungarn
»Breite Straße«, Galerie Pankow Berlin
Galerie am Ratswall, Bitterfeld
1996 »Grafik«, Grassimuseum Leipzig
»Arbeiten auf Papier«-8 junge Künstler aus M/V
Museum Junge Kunst Frankfurt/Oder
1997 »Heimstatt« Projekt 1994-97 Ilsenburg,
mit C. Weihrauch, E. Knobloch, C. Meißner u.A.
Deutsche Kreditbank Berlin




Zufällig arbeite ich in Mecklenburg.
Es ist sehr ruhig und das ist gut zum Arbeiten; nicht zum Ausstellen.
Die Luft steht und bodenständige Wände absorbieren jede Reaktion.
Die mageren Pfründe sind aufgeteilt; regionale Höhepunkte fressen die Kassen und Hirne der Sehenden.
Galerien gibt es kaum und Ausstellungen finden woanders statt.
Meine Motivation erwächst aus dieser Brache.
Es ist mir eine Lust, neue Welten aus Farben/Linien zu schaffen und zerstören; Bilder aufzudrängen, ohne darum gebeten zu werden.
Aber das ist nicht mein Thema.
Mein Thema sind die Deformationen. Außen und Innen. 
Verwachsungen, Falschfarben und innenseitig behaarte Konsumgüter.
Mit vierdimensionalen Farbschichtungen und plastischen Linien aus konträren Fragmenten die nächste Wirklichkeit zusammensetzen.
Eine Drehung und schon geht es an die Übernächste usw.
Interpretationen und Wiederholungen sind mir ein Greul. 
Weg von der bloßen Abbildung versuche ich mich an der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion zu bewegen um Dritten Einstiegsmöglichkeiten zu schaffen; Zeit zu geben und Konzentration auf das Detail zu ermöglichen.
Durch scheinbar formalen Widerspruch versuche ich, neue Sinnsichten zu geben.

Ausstellungen